Aktuelles

Seit dem 01.10.2021 ist das ZTK Köln mit einer eigenen Stelle in Berlin vertreten. Mit der Zentrale in Köln und der 2016 eröffneten Außenstelle in Viersen ist dies der dritte Standort in Deutschland, an dem wir unsere fachliche Expertise und langjährigen Erfahrungen in den Themenfeldern

 

  • Psychosoziale Nachsorge und Trauma zentrierte Psychotherapie
  • Psychosoziale Nachsorge nach größeren Schadensereignissen • Konflikt- und Krisenmanagement
  • Fortbildung für Institutionen

 

einbringen.

 

Das Büro in Berlin wird von der Notfallpsychologin und Psychotherapeutin Ria Uhle geleitet und ist unter
der Telefonnummer 030 5109829 oder per E-Mail uhle@ztk-berlin.de zu erreichen.

 

Die AutorInnen Manuel Schweichler und Ursula Wendel sind seit vielen Jahren in der Sterbe- und Trauerbegleitung tätig. Sie arbeiten mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern einzeln oder in Gruppen und leiten Seminare u.a. zu den Themen Kommunikation, Trauer am Arbeitsplatz, Krisen, Tod und Verlust.

Themenschwerpunkt: PSNV - Psychosoziale Notfallversorgung (Hrsg. Thomas Weber, Justus Münster). Unzählige ehrenamtlich tägige HelferInnen sorgen bundesweit dafür, dass Menschen in Krisensituationen nicht allein gelassen werden. Vor allem die Ersthelfer bei häuslichen Einsätzen spielen eine große Rolle in der alltäglichen Arbeit: Nach einer abgebrochenen Reanimation kümmern sie sich um die Menschen vor Ort, sie begleiten PolizistInnen beim Überbringen der Todesnachrichten und unterstützen Familien, die einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben. Die Beiträge in diesem Themenheft geben u.a. anhand von Fallbeispielen einen Einblick in die Arbeit der ambulanten traumaspezifischen Krisenintervention und Notfallseelsorge, sie zeigen, wie die Helfenden dabei unterstützt werden können, eine fachgerechte Begleitung akut traumatisierter Menschen sicherzustellen, und wie sich die Wirksamkeit der Notfallversorgung (Stabilisierung der Betroffenen und Krankheitsprophylaxe) überprüfen lässt.

 

Bis zu vier Angriffe täglich registrieren die Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland. Nach den Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung sind seit dem Jahr der Wiedervereinigung 1990 mindestens 198 Todesopfer sowie zwölf weitere Verdachtsfälle auf rechte Gewalt zurückzuführen. Die Dunkelziffer dürfte noch wesentlich höher ausfallen.